Heimspiel der Schränzer im Hoheitsgebiet der Frösche

31.01.2018

Heimspiel der Schränzer im Hoheitsgebiet der Frösche

Am Freitag strömten diverse unbekannte Gestalten in Richtung Zunftzelt. Je länger je mehr bekannte Stimmen und Bewegungen fielen auf und so konnten sich die Schränzer langsam wieder formieren.

Da waren die wildesten Figuren vorhanden. Vom Wandtelefon Modell 50 bis zu alten Guggengwändli oder Babys. Baywatch- und Disneyfiguren oder Grosi mit Grossvater; genauso wie Vampire und Punks. Die Ideen waren vielfältig und kreativ umgesetzt. Was ein wenig Schminke oder falsches Haar doch ausmacht.

Die Froschzunft hat ein dankbares Motto gewählt. An dieser Stelle ein grosses Kompliment und herzliches Dankeschön für die grosse Arbeit der Frösche. Was wäre die Fasnacht ohne die «Grünen»?!?!

Und los ging’s: der erste Auftritt auf heimischem Boden. Das Zunftzelt erzitterte unter den heissen Rhythmen der Gugge und das Publikum feierte dankbar mit. Unser «Kus» hat ganze Arbeit geleistet in den Proben. Auch wenn uns dies einige Schweissperlen abverlangte…

Die wohlverdiente Pause nach dem Spielen wurde ganz vielfältig genutzt. Einige verschwanden sofort in eine Bar, andere feierten gemütlich im Ländlerzelt oder schwangen das Tanzbein zu fetzigen Klängen der Partyband. Einzelne brachen die Übung gar vorzeitig ab und legten sich in voller Montur und in Begleitung eines haarigen Primaten ins Körbchen und bereiteten sich intensiv auf den Samstag vor.

Punkt Mitternacht starteten wir als Umrahmung der Maskenprämierung einen weiteren Auftritt. Die zahlreichen Einzel- und Gruppenmasken erhielten ihre wohlverdienten Auszeichnungen. Riesig war die Freude der drei Erstplatzierten, hatten sie doch den ganzen Abend geschwitzt und grossartige Unterhaltung geboten für die zahlreichen Fasnächtler.

Langsam ging der erste Tag/Abend zu Ende und die «Bögge» verschoben sich langsam in ihre Betten. Denn es stand noch ein Tag an, welcher noch einiges an Energie verschlingen sollte.

Zwei ganze harte Burschen hielten die ganze Nacht über die Stellung, um ganz sicher zu gehen, dass das Zelt auch am Samstag noch da war, wo es noch am Freitag stand.

Bei einem wunderschön präsentierten Apéro starteten am Samstag die Schminkkünstler mit ihrer Arbeit und verwandelten auch die Gesichter der eingeladenen Gönner mit Farbe.

Den Gönnern möchten wir ein riesengrosses Dankeschön und herzliches «Vergelt’s Gott» aussprechen für ihre grosszügige Unterstützung der Riesling-Schränzer.  Wir freuen uns jedes Mal, wenn wir Euch an einem unserer Auftritte im Publikum sehen und mit Euch feiern dürfen.

Gut gestärkt und um einige Runzeln ärmer stürzten wir uns anschliessend ins Getümmel der Umzugs-Zuschauer und suchten langsam unseren Startplatz auf. Einstehen…. Und: los geht’s in Richtung Dorfkern. Die Besucher dankten den grossen Aufwand der vielen Gruppen und Guggen mit ihrem zahlreichen Erscheinen. So macht es Spass einen Umzug zu laufen.

Der Abend war noch lang und es folgten einige Auftritte mit jeweils einem Haufen bekannter Gesichter in der Zuhörer-Menge. Punkt zwölf machten wir das Zunftzelt nochmals unsicher, dann war die Konzert-Phase schon vorbei und es konnten noch ein paar Stunden in gemütlicher Runde gefeiert, getanzt oder geplaudert werden. Bis dann die Spaghetti-Liebhaber zu später Stunde wieder in ihren Pfannen rührten, dauerte es jedoch noch eine ganze Weile. Da war die Mehlsuppe im Adler doch eine wunderbare Stärkung bis es soweit war….

Schön war’s! Schade, dass es schon vorbei ist.

ABER…..nach der Eschi-Fasnacht ist VOR der Eschi-Fasnacht! Wir kommen wieder!!!

(grane)

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